Lagewerk · Krisenstabssimulation

Nachweis und Lernerfolg. Eine Simulation, die den Namen verdient.

Lagewerk protokolliert jede Entscheidung, rechnet ihre Wirkung nach und liefert die vollständige Auswertung noch am selben Tag. Was sie an Lücken zeigt, schließen wir anschließend mit gezielten Schulungen und E-Learning.

Die drei Schritte
01

ÜBEN

Ihr Krisenstab arbeitet an einem Szenario aus Ihrem Sektor, unter Zeitdruck und mit unvollständiger Lage.

02

AUSWERTEN

Die vollständige Auswertung wird am Ende des Übungstages übergeben. Nicht in vier Wochen. Am selben Tag.

03

SCHLIESSEN

Die benannten Lücken werden gezielt geschlossen, über Präsenzschulung oder E-Learning aus unserer eigenen Plattform.

Kein Drehbuch

Klassische Stabsübungen laufen an einem festen Zeitplan von Einspielungen entlang. Der Ausgang steht vorher fest, nur die Teilnehmer wissen es nicht.

Lagewerk hat keinen festen Ablauf. Die Lage entwickelt sich aus dem, was Ihr Stab entscheidet und was er unterlässt.

Dieselbe Ausgangslage kann in zwei Durchläufen völlig verschieden enden. Das Ergebnis ist offen, auch nach unten.

Wer bewertet

Die Bewertung ist geteilt, nicht einem Trainerurteil überlassen.

Freitextentscheidungen des Stabes werden maschinell einem Maßnahmentyp zugeordnet.

Die Wirkung auf die Lage wird gerechnet, nicht eingeschätzt.

Die Übungsleitung greift nur korrigierend ein, und jede Korrektur wird als Gegenbuchung sichtbar protokolliert, nie als stille Überschreibung.

Das Ergebnis ist dadurch reproduzierbar, ohne mechanisch zu werden.

Einblick in die Auswertung

Bild 1: Entscheidungschronologie mit Wirkungsrechnung

Auszug aus einer Lagewerk-Auswertung: Entscheidungschronologie mit Wirkungsrechnung
Übungslauf mit fiktiver Organisation.

Bild 2: Lageverlauf und benannte Lücken

Auszug aus einer Lagewerk-Auswertung: Lageverlauf und benannte Lücken
Übungslauf mit fiktiver Organisation.
Was in der Auswertung steht
  1. 01Vollständige Entscheidungschronologie mit Zeitstempeln
  2. 02Wirkungsrechnung je Entscheidung, nachvollziehbar bis zur Einzelmaßnahme
  3. 03Benannte Lücken in Alarmierung, Eskalation, Entscheidungsbefugnis und Informationsfluss
  4. 04Zuordnung jeder Lücke zu einer konkreten Qualifizierungsmaßnahme
  5. 05Dokumentation in prüffähiger Form
Für wen

Mittelstand

Sie haben keinen Krisenstab. Sie haben vier Leute, die im Ernstfall entscheiden müssen.

Bei Produktionsausfall, IT-Vorfall oder Lieferkettenstillstand schauen alle auf die Geschäftsführung. Die Frage ist nicht, ob ein Plan existiert. Die Frage ist, ob Ihre Führung in der ersten Stunde handlungsfähig ist.

Format: Ein Tag, vier bis acht Personen, Ihr Szenario. Am selben Abend liegt die vollständige Auswertung auf dem Tisch.

Was Sie danach wissen:

Wer bei Ihnen tatsächlich entscheidet, wenn es eng wird
Wo Informationen hängenbleiben, bevor sie oben ankommen
Welche drei Festlegungen Sie sofort treffen sollten
Ob Ihre bestehenden Pläne im Ernstfall greifen
Große Kunden geben Resilienzanforderungen an ihre Lieferanten weiter. Wer nicht nachweisen kann, dass er vorbereitet ist, wird im Vergabeprozess teurer oder fällt raus.

KRITIS

Aufsicht und Revision fragen nicht nach dem Erlebnis, sondern nach dem Nachweis.

Die übliche Übung endet mit einem Gefühl und einem Bericht, der sechs Wochen später kommt. Bis dahin ist der Eindruck verblasst, die Beteiligten sind wieder im Tagesgeschäft, und die Erkenntnis versickert.

Format: Zwei Tage, inklusive Konzeption, mit Szenario aus Ihrem Sektor und taggleicher Auswertung.

Was Sie danach haben:

Vollständige Entscheidungschronologie mit Zeitstempeln
Benannte Lücken in Alarmierung, Eskalation, Entscheidungsbefugnis und Informationsfluss
Dokumentation in prüffähiger Form