DIN SPEC 14027 · Corporate Security

Physische Resilienz strukturiert aufbauen.

Die DIN SPEC 14027 gibt Organisationen eine durchgängige Struktur für physische Resilienz. Wir unterstützen dabei, diese Struktur sinnvoll zu nutzen, sie an den richtigen Stellen zu ergänzen und die eigenen Erwartungen realistisch zu setzen.

Für Geschäftsführung, Corporate Security, BCM, Risk & Compliance und Operations
Keine kritischen Detailfragen online. Keine vertraulichen Inhalte per E-Mail. Keine sensiblen Rohdaten in unsicheren Clouds.
DIN SPEC 14027 im Detail

Die 16 Handlungsfelder der DIN SPEC 14027.

Die DIN SPEC 14027 „Corporate Security" wurde am 20. März 2026 veröffentlicht. Sie entstand auf Initiative des Bundesministeriums des Innern im Rahmen der Nationalen Wirtschaftsschutzstrategie und wurde von über 40 Organisationen aus Wirtschaft, Behörden und Wissenschaft erarbeitet. Auf rund 200 Seiten beschreibt sie Anforderungen zur Stärkung der physischen Resilienz von Organisationen, einen All-Gefahren-Ansatz und ein gestuftes Security-Level-System von A (sehr hoch) bis D (niedrig), das unabhängig von Branche und Organisationsgröße anwendbar ist.

Die Spezifikation umfasst 16 Handlungsfelder in den Abschnitten 5 bis 20. Continuitylab fasst diese in acht Bereiche zusammen. Diese Struktur bildet auch die Grundlage unserer interaktiven Mindmap und unseres E-Learning-Kurses zur DIN SPEC 14027.

Einleitung

Grundlagen der DIN SPEC 14027

Zweck, Nutzergruppen und der All-Gefahren-Ansatz, der physische und digitale Sicherheit zusammenführt.

Abschnitt 5

Schutzbedarfsermittlung

Assets identifizieren, Schutzziele ableiten und den Schutzbedarf über eine Matrix aus Kritikalität und Bedrohungsintensität bestimmen. Die Schutzbedarfsermittlung liefert eine Priorisierung, keine vollständige Risikobeurteilung.

Abschnitt 6

Sicherheitslagebild

Der Lagebild-Prozess in fünf Phasen, von der Informationssammlung über das Monitoring bis zu Lageprodukten und Reporting.

Abschnitt 11

Standortsicherheit

Zonenmodell und Perimeterschutz, Zutrittsmanagement, bauliche Härtung und Versorgungssicherheit.

Abschnitte 9 und 10

Reaktive Strukturen

Störung, Notfall und Krise klar abgrenzen, mit Stabsarbeit und Business Continuity Management.

Abschnitte 12 bis 18

Spezifischer Schutz

Know-how-Schutz, Personenschutz, Veranstaltungsschutz, Reisesicherheit und Lieferkettensicherheit.

Abschnitte 7, 8, 14, 16

Personal und Kultur

Sicherheitskultur und Sensibilisierung, Integritätsprüfung, interne Untersuchungen und Bedrohungsmanagement.

Abschnitte 19 und 20

Management und Governance

Aufbau eines Corporate Security Managementsystems, Steuerung von Dienstleistern und kontinuierliche Verbesserung.

Die 16 Handlungsfelder in der interaktiven Mindmap erkunden
Unser Angebot

Ein klarer Einstiegspfad, vom Überblick zur Umsetzung.

Wählen Sie den Einstieg, der zu Ihrer aktuellen Frage passt. Jeder Schritt ist anschlussfähig an den nächsten: vom ersten Orientierungswert über die vertiefende Bewertung bis zur laufenden Maßnahmenverfolgung im Kundenportal.

01Für Entscheider

Executive Briefing

DIN SPEC 14027 für die Geschäftsführung eingeordnet, kompakt und entscheidungsorientiert.

DIN SPEC 14027 verstehen
Relevanz fürs eigene Unternehmen einordnen
Handlungsfelder und Entscheidungsgrundlage
Executive Briefing anfragen
02Empfohlener Einstieg

Quick Check

Kostenloser Online-Selbsttest für eine erste Einordnung der physischen Resilienz. Der Quick Check fragt bewusst keine kritischen Detailinformationen zu konkreten Schwachstellen, Standorten oder Schutzlücken ab.

Erster Orientierungswert
Grobe Einordnung der Handlungsfelder
Keine kritischen Detailfragen online
Keine vollständige Schwachstellenanalyse
Kein Audit und kein Zertifizierungsnachweis
Quick Check starten
03

Resilienz-Readiness-Assessment

Vertiefende Bewertung der relevanten Resilienz-Dimensionen. Kritische Detailinformationen erheben qualifizierte Beraterinnen und Berater persönlich und verarbeiten sie lokal, offline nutzbar und verschlüsselt.

Strukturierte Bewertung der Handlungsfelder
Erhebung durch Beraterinnen und Berater
Lokale und verschlüsselte Verarbeitung
Keine sensiblen Rohdaten in unsicheren Clouds
Grundlage für Roadmap und Maßnahmensteuerung
Assessment besprechen
04Laufende Begleitung

Resilience Portal

Geschützter Kundenbereich zur Nachverfolgung von Orientierungswert, Handlungsfeldern, Ampeln und Maßnahmenstand. Das Portal zeigt verdichtete Ergebnisse, aber keine vollständigen Schwachstellen-Rohdaten.

Dashboard mit Orientierungswert
Ampeln je Handlungsfeld
Maßnahmenplan und Fortschritt
Auswertungen und Exporte
Keine wörtlichen Schwachstellen-Beschreibungen
Portal besprechen
05

Workshop Physische Resilienz

Für Teams aus Security, BCM, Risk, Operations und Management.

Gemeinsames Lagebild
Rollenklärung & Maßnahmenplanung
Anschluss an BCM & Krisenmanagement
Workshop planen
06

Awareness & E-Learning

Für die gesamte Organisation, nicht nur einzelne Teams.

Mitarbeitende sensibilisieren
Verhalten in kritischen Situationen
Training und E-Learning kombiniert
Kostenloser Online-Kurs

Lernen Sie die DIN SPEC 14027 in unserem kostenlosen Online-Kurs „Corporate Security als Managementaufgabe" kennen: acht Lektionen, im eigenen Tempo.

Kurs kostenlos starten
Awareness-Modul anfragen
Partnerarchitektur

Vier Partner mit klar getrennten Rollen

Physische Resilienz verlangt unterschiedliche Kompetenzen: Bewertung, Umsetzung, Befähigung, organisatorische Entwicklung. Wir arbeiten dafür in einem Verbund eigenständiger Partner.

Die Rollen bleiben dabei getrennt. Bewertung und Umsetzung liegen nicht zwangsläufig in derselben Hand, und die Prüfung der Wirksamkeit ist von der Umsetzung unterscheidbar. Sie können jede Leistung einzeln beziehen, mit uns, mit einem der Partner oder mit einem Anbieter Ihrer Wahl. Diese Trennung ist uns wichtiger als ein möglichst geschlossenes Angebot.

Kompetenzfelder
Risiko & Lagebild
Corporate Security & physische Resilienz
Krisenmanagement & BCM
Training, Simulation & E-Learning
Awareness & Befähigung
Strategie, Reflexion & Transformation
Resilienz & Training
Training · Simulation · E-Learning · Resilienzberatung · BCM · Krisenübungen · Managementformate
Risiko & Krisenreaktion
Risikobewertung · Krisenbewältigung · Sicherheitsberatung · Lagebild · operative Sicherheit
Krise & Awareness
Krisen- & Sicherheitsberatung · Krisenmanagement · Schulung · Awareness · Verhalten
Strategie & Transformation
Strategie · Reflexion · Transformation · Nachhaltigkeit · organisatorische Entwicklung
Für wen

Besonders relevant, wenn Sie …

Geschäftsführung Corporate Security BCM Risk & Compliance Operations Standortverantwortung HR / L&D Krisenstab
mehrere Standorte betreiben
kritische Prozesse physisch absichern müssen
BCM und Standortrealität besser verbinden wollen
Verantwortlichkeiten zwischen Security, Facility, HR und Management klären möchten
ein belastbares Sicherheitslagebild benötigen
Awareness und Training in der ganzen Organisation verankern wollen
regulatorische Erwartungen strukturiert adressieren möchten
Typische Lücken

Sieben Lücken, die im Ereignis sichtbar werden.

Die meisten lassen sich schließen, bevor sie zum Problem werden. Unsere Checkliste hilft beim ersten Abgleich.

Checkliste herunterladen
01Unklare Verantwortlichkeiten
02Fehlendes integriertes Lagebild
03BCM ohne physische Standortlogik
04Maßnahmen ohne Wirksamkeitsprüfung
05Trainings ohne Transfer in Entscheidungen
06Awareness ohne Transfer in Verhalten
07Krisenkommunikation ohne klare Eskalationswege
Ihr Einstieg

Starten Sie mit dem passenden Einstieg.

„Ich möchte die DIN SPEC 14027 für mein Unternehmen einordnen." Executive Briefing anfragen
„Ich möchte mit einem Quick Check einen ersten Orientierungswert erhalten." Quick Check starten
„Ich möchte physische Resilienz strukturiert bewerten und Maßnahmen ableiten." Assessment besprechen
„Ich möchte Maßnahmen und Fortschritt im Kundenportal nachverfolgen." Portal besprechen

Sprechen wir über den nächsten sinnvollen Schritt.

Wir melden uns mit einem passenden Vorschlag, pragmatisch, vertraulich und ohne Verpflichtung.

Antwort meist innerhalb von zwei Werktagen
Vertraulich und unverbindlich
Ein konkreter, auf Sie zugeschnittener Vorschlag
Continuitylab SEC4
Executive Briefing Resilienz-Readiness-Assessment Resilience Portal Workshop Awareness / E-Learning

Ihre Angaben werden ausschließlich zur Kontaktaufnahme und Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Kritische Schwachstellen-Details werden nicht über dieses Formular abgefragt. Vertrauliche Inhalte werden nicht per E-Mail versendet. Sensible Detaildaten entstehen erst in der vertiefenden Beratung und werden lokal, offline nutzbar und verschlüsselt verarbeitet.

Vielen Dank, wir melden uns.

Wir schlagen Ihnen einen passenden nächsten Schritt vor, meist innerhalb von zwei Werktagen, pragmatisch und ohne Verpflichtung.

Häufige Fragen

Was Entscheider zur DIN SPEC 14027 fragen.

Ist die DIN SPEC 14027 verpflichtend?

Eine DIN SPEC ist kein Gesetz und keine Zertifizierungsgrundlage. Sie ist eine veröffentlichte Spezifikation, die als Strukturvorlage nutzbar ist. Sie hilft, physische Resilienz strukturiert zu bewerten und intern wie extern nachvollziehbar zu machen.

Ist die DIN SPEC 14027 eine Norm?

Nein. Sie ist eine im PAS-Verfahren erarbeitete Spezifikation und nicht Teil des Deutschen Normenwerks. Als Strukturvorlage bleibt sie nützlich, eine Verbindlichkeit entsteht daraus nicht.

Erfülle ich mit der DIN SPEC 14027 das KRITIS-Dachgesetz?

Nein. Die Pflichten bestehen unabhängig, und die methodischen Vorgaben des Gesetzgebers stehen noch aus. Arbeiten nach der DIN SPEC können Vorarbeit leisten, ersetzen aber keinen Nachweis. Ob und wie Sie betroffen sind, ist eine Rechtsfrage und gehört zu einer Anwältin oder einem Anwalt.

Betrifft das nur Corporate Security?

Nein. Physische Resilienz entsteht im Zusammenspiel von Security, BCM, Operations, Facility, HR und Management. Genau deshalb ist sie eine Steuerungsaufgabe für die Führung, nicht nur für eine Abteilung.

Was ist der Unterschied zwischen BCM und physischer Resilienz?

BCM sorgt dafür, dass kritische Abläufe weiterlaufen. Physische Resilienz adressiert die Voraussetzung dafür: Standorte, Infrastruktur und Menschen. BCM ohne physische Resilienz bleibt Theorie. Beide gehören zusammen.

Für wen eignet sich der Quick Check?

Für alle, die schnell und ohne Vorbereitung eine erste Einschätzung wollen, typischerweise Verantwortliche aus Security, BCM, Risk oder Geschäftsführung. Er liefert eine Standortbestimmung und bereitet das interne Gespräch vor.

Wie läuft ein Executive Briefing ab?

Kompakt und entscheidungsorientiert: Wir ordnen die DIN SPEC 14027 für Ihr Unternehmen ein, zeigen relevante Handlungsfelder auf und schaffen eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte, typischerweise in 60 bis 90 Minuten.

Können bestehende Sicherheitsmaßnahmen einbezogen werden?

Ausdrücklich ja. Es geht darum, Vorhandenes einzuordnen, Lücken zu erkennen und Maßnahmen in ein belastbares Gesamtsystem zu überführen.

Welche Rolle spielen Training und E-Learning?

Eine zentrale. E-Learning allein reicht nicht, aber ohne E-Learning erreicht Awareness nie die ganze Organisation. Die Kombination aus Training, Simulation und E-Learning sorgt dafür, dass Verhalten in kritischen Situationen tatsächlich trägt.

Ist der Quick Check ein Audit oder Nachweis nach DIN SPEC 14027?

Nein. Der Quick Check ist ein niedrigschwelliger Einstieg und liefert einen ersten Orientierungswert. Er ersetzt kein Audit, keine Zertifizierung und keinen DIN-SPEC-Erfüllungsnachweis. Er hilft dabei, Handlungsfelder sichtbar zu machen und das nächste Gespräch vorzubereiten.

Fragt der Quick Check sensible Schwachstellen-Details ab?

Nein. Der Quick Check fragt bewusst keine kritischen Detailinformationen zu konkreten Schwachstellen, Standorten oder operativen Schutzlücken ab. Er liefert einen ersten Orientierungswert und zeigt, welche Handlungsfelder im nächsten Schritt betrachtet werden sollten.

Wie werden vertrauliche Detaildaten erhoben?

Vertrauliche Detaildaten werden nicht über ein Online-Formular erhoben. Sie entstehen erst in der vertiefenden Beratung und werden durch qualifizierte Beraterinnen und Berater aufgenommen. Die Verarbeitung erfolgt lokal, offline nutzbar und verschlüsselt.

Landen vollständige Schwachstellen-Daten im Kundenportal?

Nein. Das Kundenportal zeigt verdichtete Ergebnisse wie Orientierungswert, Ampeln je Handlungsfeld, Maßnahmenstand und Auswertungen. Wörtliche Schwachstellen-Beschreibungen und vollständige Erfassungsdaten werden dort nicht abgelegt.

Werden sensible Daten per E-Mail oder über unsichere Clouds übertragen?

Nein. Vertrauliche Inhalte werden nicht per E-Mail versendet. Vollständige Erfassungsdaten werden nicht in unsicheren Cloud-Ablagen gespeichert. Für vertrauliche Zusammenarbeit wird mit verschlüsselter Verarbeitung und geschütztem Austausch gearbeitet.

Warum benennen Sie Grenzen eines Dokuments, mit dem Sie arbeiten?

Weil eine realistische Erwartung die Grundlage für ein tragfähiges Projekt ist. Wir nutzen die DIN SPEC 14027 dort, wo sie gut trägt, und benennen offen, wo ergänzende Arbeit oder eine andere Fachdisziplin nötig ist.